学校・教職員の現在と近未来 Gegenwart und nähere Zukunft der Schule und Schulmitglieder

「すべての子どもにひとつの楽器を」(ドイツ語記事)

NDRニュース

(https://www.ndr.de/kultur/kulturdebatte/Musikunterricht-an-Jeki-Schulen-in-Hamburg,musikunterricht124.html)

2018年1月26日(ドイツ語記事)

ハンブルク州の"Jeki"学校における音楽の授業 von AnjaMartini

"Jedem Kind ein Instrument"(「すべての子どもにひとつの楽器を」)略記して"Jeki"は、 ほぼこの9年来にわたってハンブルクの学校行政が追求してきたひとつの理念である。Hansa市の62の基礎学校はこの間、プログラムを採用してきた。これはハンブルク州の基礎学校の4分の1にあたる。子どもたちは1学年で音楽の基礎教育を受け、次に子どもたちは楽器について学び、ひとつの楽器を求めてもよいようになる。週に1ないし2回、子どもたちは4人から7人のグループで授業を受ける。2つの "Jeki"学校を訪問した。

アイルランドの音楽が聞こえる。それは3学年の男女児童による演奏だ。この半年間、彼ら/彼女らはチェロの授業を受けている。「チェロの音はきれいで、私はいつもチェロを演奏することを夢見てきた」と子どもたちの一人が言う。授業はCem Cetinhayaによって担われている。彼はチェロを学び、オーケストラと授業にて弾くのである。グループの7人の子どもたちには、いつも全く簡単という訳ではない。「子どもたちにすべてを伝えようとすることは挑戦です。でも、それは独自のダイナミックさを持つグループだということを忘れてはいけません。」

"Jeki"は協力パートナーなしには機能しない。

Cem Cetinhayaのような教員なしには、すべてのプログラムは機能しない。Gabriela Huslageは語る、財政的支援以外に学校行政でのプロジェクトの連携が何よりだと。「'Jeki'は、私たちの協力パートナーとしてよく関わってくれる。私たちはハンブルク音楽院および州青年音楽学校そして多くの小さな音楽学校と緊密に連携している。そこから、学校ですべてのグループに対して授業をしてくれる、楽器の教授スタッフがやってくるのです。」

子どもたちは、学校で楽器を二年間借り、家に持って帰ってもかまわない。Carl-Cohn通りにある基礎学校では、たいていの子どもが家で楽器を練習する。一人の女の子とが語る。「私は始めに算数、次にドイツ語、そしてウクレレを15分間練習するの。ほとんど毎日練習するよ。」多くの保護者は子どもたちの音楽教育をサポートしている。保護者は子どもたちが練習して"Jeki"コンサートに出ることを素晴らしいと思っている。もっとも、どこでもそうだという訳ではない。

Altonaでの授業

子どもたちが最後までやり遂げると、やっと北ドイツ放送のRolf-Liebermannスタジオで、演奏できる。AltonaBernstorff通りにある地域教育相談センターでのギターの授業-ここでの子どもたちは、学習が遅いか社会的に困難を抱えている。多くは家に練習できる楽器がない。というのも、家は静寂でなく、時間や適当な場所もないからだ。それでも子どもたちは喜んで楽器を家に持ち帰ろうとする。

教員Tobias Mertensが作曲した歌を子どもたちが歌う。子どもたちは学ぶのにひょっとしたらより長くかかったけれど、音楽は彼ら/彼女らに尽きることのない楽しみをもたらしている。「音楽は子どもたちを落ち着かせていると思います。それは他の世界です。'Jeki'に携わっている教員は、日常的に葛藤するようなタイプの教員ではありません.音楽は算数やドイツ語よりも、まず何よりも心地よいのです。」

音楽が子どもたちを変える

そして、音楽は子どもたちを変える。Christiane Heidingsfelderは、Carl- Cohn通りの学校で打楽器を教えるが、そこで"Jeki"授業をコーディネートしている。彼女は、子どもたちが他の教科ではそんなに良くないのに、音楽の授業ではまさに花開くさまを見ている。「子どもたちが他の教科でもよくできるようになり、楽器に関わることで集中力を高める、他と一緒に演奏し、他を聴き、そして共に良い経験ができるといった、他の物事も学ぶことは、観察できる以上なのです。」だからこそ、彼女はもっと多くの学校が"Jeki"プログラムに参加する学校が増えること、そして「すべての子どもにひとつの楽器を」の理念がいつの日かハンブルク州のほぼすべてに行き渡ることを願っている。





https://www.ndr.de/kultur/kulturdebatte/Musikunterricht-an-Jeki-Schulen-in-Hamburg,musikunterricht124.htmlStand: 26.01.2018 16:11 Uhr - Lesezeit: ca.4 Min.


Musikunterricht an "Jeki"-Schulen in Hamburg

von Anja Martini

"Jedem Kind ein Instrument" - kurz "Jeki" - ist eine Idee, die die Hamburger Schulbehörde seit fast neun Jahren verfolgt. 62 Grundschulen der Hansestadt nehmen an dem Programm mittlerweile teil. Das sind ein Viertel aller Grundschulen in Hamburg. Die Kinder bekommen von der ersten Klasse eine musikalische Grundbildung vermittelt. Im nächsten Schritt lernen sie die Instrumente kennen und können sich eines aussuchen. Ein bis zwei Mal in der Woche haben sie dann Unterricht in Gruppen von vier bis sieben Kindern. Ein Besuch in zwei "Jeki"-Schulen.

Man hört eine irische Volksweise. Sie wird gespielt von Jungs und Mädchen aus der dritten Klasse. Seit einem halben Jahr haben sie Cello-Unterricht. "Es klingt schön und ich habe immer davon geträumt, Cello zu spielen", sagt eines der Kinder. Unterrichtet werden sie von Cem Cetinhaya. Er hat Cello studiert, spielt in Orchestern und unterrichtet. Sieben Kinder in einer Gruppe zu bändigen, ist nicht immer ganz leicht: "Die Herausforderung ist, dass man den Kindern versucht, alles beizubringen, aber man nicht vergessen darf, dass es Gruppen sind - die haben ihre eigene Dynamik."

"Jeki" funktioniert nur mit Kooperationspartnern

Ohne Lehrer wie Cem Cetinhaya würde das ganze Programm nicht funktionieren. Neben der finanziellen Unterstützung komme es vor allem auf sie an, erzählt Gabriela Huslage. Sie koordiniert das Projekt in der Schulbehörde: "'Jeki' ist nur mithilfe unserer Kooperationspartner gut umzusetzen. Wir arbeiten eng mit dem Hamburger Konservatorium und der Staatlichen Jugendmusikschule und vielen kleinen Musikschulen zusammen. Von dort kommen die ganzen Instrumentallehrkräfte, die die ganzen Gruppen in den Schulen unterrichten."

Die Kinder leihen die Instrumente für zwei Jahre in der Schule aus und dürfen sie mit nach Hause nehmen. In der Grundschule in der Carl-Cohn-Straße üben die meisten Kinder zu Hause. Eine Schülerin erzählt: "Ich mache erst Mathe, dann Deutsch, dann übe ich 15 Minuten Ukulele. Ich übe fast jeden Tag." Viele Eltern dieser Kinder unterstützen die musikalische Ausbildung. Sie achten darauf, dass die Kinder üben und kommen zu den "Jeki"-Konzerten. Das ist nicht überall so.

Unterricht in Altona

100 Cellisten bei den Hamburger Cellotage im Rolf-Liebermann-Studio des NDR © NDR Fotograf: Claudio Campagna
Im Rolf-Liebermann-Studio des NDR dürfen Hamburger Kinder erst spielen, wenn sie beim Musizieren am Ball bleiben.

Gitarrenunterricht am Regionalen Bildungs- und Beratungszentrum in der Bernstorffstrasse in Altona: Die Kinder hier haben Lernschwächen oder soziale Defizite. Die meisten nehmen ihre Instrumente nicht mit nach Hause, um dort zu üben: Denn es fehlt die Ruhe, die Zeit oder das passende Umfeld. Ihre Instrumente aber mögen sie trotzdem.

Sie spielen ein Lied, das Lehrer Tobias Mertens komponiert hat. Diese Kinder, sagt er, lernten vielleicht langsamer, aber die Musik mache ihnen unendlich viel Spaß: "Ich glaube, das beruhigt sie - es ist eine andere Welt - 'Jeki'-Lehrer sind nicht die typischen Lehrer, mit denen sie ständig konfrontiert werden. Musik ist erst mal etwas Angenehmeres als Mathe oder Deutsch."

Musik verändert die Kinder

Und die Musik verändert die Kinder. Christiane Heidingsfelder unterrichtet Schlagzeug an der Schule in der Carl- Cohn-Straße und koordiniert dort den "Jeki"-Unterricht. Sie hat beobachtet, dass Kinder, die in anderen Fächern eher nicht so gut sind, im Musikunterricht richtig aufblühen: "Es ist darüber hinaus zu beobachten, dass die Kinder auch in anderen Fähigkeiten gestärkt werden und durch die Beschäftigung mit den Instrumenten andere Dinge lernen, wie etwa die Konzentrationsfähigkeit steigern, das Zusammenspiel mit anderen, auf andere hören und dann gemeinsam zu einem guten Ergebnis kommen."

Deshalb würde sie sich freuen, wenn noch mehr Schulen am "Jeki"-Programm teilnehmen würden und die Idee "Jedem Kind ein Instrument" irgendwann für fast ganz Hamburg zutrifft.


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by walk41 | 2018-05-21 15:14 | ドイツのこと | Comments(0)
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